Eine imposante Truppe – die
Gesamtjugendfeuerwehr Baiersbronn
Foto: Doll
Foto: Schwarzwälder-Bote
Baiersbronn-Obertal. Auf mehr als 105 Übungen brachte es die
Gesamtjugendfeuerwehr mit ihren insgesamt sechs Abteilungen im vergangenen
Jahr. Diese eindrucksvolle Bilanz legte Gesamtjugendfeuerwehrwart Markus
Daniel- czok bei der Hauptversammlung vor. Zur Hauptversammlung der
Gesamtjugendfeuerwehr Baiersbronn in Obertal waren auch Bürgermeister
Michael Ruf, Kreisbrandmeister Frank Jahraus, Kreisjugendfeuerwehrwart
Dieter Stahl, Siegfried Beilharz, Ehrenkreisverbandsvorsitzender und
Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Baiersbronn, Kommandant Martin Frey
sowie die Abteilungskommandanten und Jugendgruppenleiter der Gemeinde
Baiersbronn und 70 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren,
darunter acht Mädchen, gekommen.
Bei den Übungen galt es, den Feuerwehrnachwuchs fit für den Einsatz zu
machen. Brandeinsätze in allen Variationen, technische Hilfeleistungen oder
Gefahrgutunfälle wurden nahezu realitätsnah simuliert, um einen Einblick in
das Feuerwehrleben zu geben. Aber auch an den Grundbausteinen wie
Fahrzeugkunde, Knoten und Stiche wurde gearbeitet.
Bei Schauübungen und bei einer 24-Stunden-Übung konnte sich auch die
Bevölkerung ein Bild von dem Leistungsstand der Jugendwehr machen. Ein
imposantes Bild gab die Gesamtjugendfeuerwehr Baiersbronn beim
Kreisfeuerwehrtag in Alpirsbach ab, als die gesamte Jugendfeuerwehr des
Landkreises Freudenstadt den Festumzug anführte.
Auch der kameradschaftliche Teil kam nicht zu kurz – das Spektrum reichte
vom Besuch einer Flughafenfeuerwehr bis zu Wanderungen und einem Besuch im
Panoramabad. Die Jugendfeuerwehr bleibe seit ihrer Gründung im Jahr 2005
weiterhin auf Erfolgskurs, machte Danielczok deutlich. Die Kinder und
Jugendlichen würden sich mit viel Eifer und Freude am Feuerwehrdienst
beteiligen.
In seinem Grußwort hob Bürgermeister Michael Ruf hervor, dass die Feuerwehr
eine Einrichtung der Gemeinde sei. Er freue sich, dass sich so viele
Jugendliche am Gemeindegeschehen beteiligen, aktiv mit anpacken und ihre
Freizeit nicht am Fernseher oder PC verbringen.
Auch Kreisbrandmeister und Feuerwehrkreisverbandsvorsitzender Frank Jahraus
lobte die Arbeit der Baiersbronner Jugendfeuerwehr. Jahraus dankte Markus
Danielczok, der sein erstes Jahr als Gesamtjugendwart und die damit
verbundenen Aufgaben mit seinem Jugendleiterteam sehr gut gemeistert habe.
Kreisjugendfeuerwehrwart Dieter Stahl dankte insbesondere für die Aktion
"Marek", bei der die Bäckerei Holz aus Baiersbronn 600 Nikoläuse gefertigt
und gespendet hatte, die von den Jugendfeuerwehren des Kreises verkauft
wurden. Nicht unwesentlich trug die Baiersbronner Jugendwehr dazu bei, dass
ein Betrag von 3000 Euro an die Jugendfeuerwehren im polnischen
Partnerlandkreis Tomaszów Lubelski gespendet werden konnte und 600 Euro in
die Gesamtkasse der Kreisjugendfeuerwehr gingen.
Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de |