Adventszeit     

 

 Sechs Sicherheitstipps für eine sichere Adventszeit      

 

Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden die inzwischen bereits ausgetrockneten Adventskränze und Gestecke. Die Zweige, Zierbänder und Strohsterne sind ein idealer Nährstoff für die Flammen der teilweise schon heruntergebrannten Kerzen. Wenn man nachstehende Sicherheitstipps beachtet, lässt sich die Adventszeit aber feuerfrei genießen.

 

Sechs Sicherheitstipps für eine sichere Adventszeit:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.

  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann um so leichter entflammbar – ziehen sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.

  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.

 

Trockenes Tannengrün brennt wie Zunder!

 

Beeindruckend verlief ein Test des amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) im Jahr 2000, bei dem das Brandverhalten einer drei Wochen alten Kiefer untersucht wurde. Wir haben den Brandverlauf für Sie in der Bilderstrecke und im Originalvideo (siehe Video unten) zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

So verhindern Sie Christbaumbrände:

 

Aufbewahrung:

Nur in kühlen und möglichst nicht geheizten Räumen bis zur Aufstellung aufbe-wahren. Damit Christbäume länger frisch bleiben, am besten bis zur Aufstellung in einen mit Wasser gefüllten Topf oder Kübel stellen.

 

Aufstellung:

Nur kipp- und standsichere Vorrichtungen (Christbaumständer) verwenden. Bewährt haben sich die im Handel erhältlichen Christbaumständer mit eingebautem Behälter, der mit Wasser gefüllt wird.

 

Standort:

Christbäume immer so aufstellen, dass im Falle eines Brandes das Verlassen eines Raumes ungehindert möglich ist. Daher nicht unmittelbar neben Türen aufstellen! (Fluchtwegmöglichkeiten freihalten)

 

Schutzabstände:

Mindestens 50 cm Abstand halten von brennbaren Vorhängen, Decken und Möbeln. Die Umgebung des Christbaumes von leicht entzündlichen Gegenständen freihalten.

 

Christbaumschmuck:

Keine brennbaren Stoffe wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle verwenden.

 

Aufsicht: Christbäume mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.

 

Kinder:

Nie unbeaufsichtigt lassen, wenn Christbaumkerzen brennen.

Eventuell Zündhölzer und Feuerzeuge versperren, damit Kleinkinder die Kerzen nicht heimlich anzünden können.

 

Wunderkerzen:

Beim Abbrand beobachten, vor allem die glühenden Restkolben nicht mit brennbaren Gegenständen in Verbindung bringen. Keinesfalls auf dürren Asten anbringen.

 

Kerzen:

Sicher befestigen; die Kerzen von oben nach unten anzünden und von unten nach oben auslöschen.

 

Dürre Bäume: 

Brennen wie Zunder, der Abbrand erfolgt mit rasanter Geschwindigkeit. Daher bald entfernen, keinesfalls mehr die Kerzen anzünden. Und immer einen Eimer mit Wasser oder einen tragbaren Feuerlöscher (z. B. Wasserlöscher) in der Nähe bereithalten.

 

Elektrische Beleuchtung:

Darauf achten, dass Sicherungen, Anschluss und Leitungen den Vorschriften entsprechen und keine augenscheinlichen Mängel aufweisen.

 

In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Zahl der Wohnungsbrände stark ansteigend.

 

Für alle Fälle falls es doch passiert:

 

Das Wichtigste: Ruhe bewahren.

Löschversuch: Am besten sofort mit Wasser löschen.

Erfolgloser Löschversuch: Falls der Brand nicht mehr selbst gelöscht werden kann:

- Raum sofort verlassen

- Türen zum Brandraum schließen

- Feuerwehr alarmieren und beim Haustor erwarten.

 

 

 

 

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