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Medien
berichten von einem möglichen “Schnee-Chaos”, das Deutschland zum kommenden
Wochenende drohen soll. Von einem “Unwetter” ist die Rede, manch einer sieht gar
eine “Schnee-Katastrophe”. Was ist dran an diesen Behauptungen?
Die ersten Berichte tauchten schon zum Wochenbeginn auf - manche private
Wetterdienste erwähnten für Freitag und Samstag aufziehendes “Unheil”.
Tatsächlich simulierten zu diesem Zeitpunkt verschiedene Berechnungen teils
enorme Schneemengen, in Verbindung mit starkem Sturm, die ein Unwetter-Szenario
wahrscheinlich machten.
Den neuesten Berechnungen nach dürften Schneemengen und Wind jedoch nicht so
stark ausfallen, wie anfangs befürchtet. Der Deutsche Wetterdienst rechnet
dennoch für Freitag und Samstag mit verbreiteten und teils ergiebigen
Schneefällen – besonders im Osten und Südosten. Die zentralen und östlichen
Mittelgebirge könnten besonders betroffen sein. Die genaue Zugbahn der
Niederschlagsgebiete steht allerdings noch nicht fest.
Wenngleich die aktuell vorhergesagten
Schneefallmengen kein akutes Unwetter darstellen, so bereitet der zu erwartende
Nordostwind Sorge. Dieser soll kräftig wehen und könnte – vor allem im Bergland
– für größere Schneeverwehungen sorgen. In den übrigen Gebieten dürfte
Schneefall zumindest den Verkehr behindern, auch der Dauerfrost bleibt erhalten.
Am Sonntag wird es voraussichtlich auch in Norddeutschland etwas kräftiger
schneien.
Aktuelles erfahren Sie hier:
Unwetterzentrale für BW
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