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 Einsatzzusatzinformation

Einsatznummer:

2009 / 002

Einsatzart:

Brandeinsatz

Alarmstichwort:

Brand in Schreinerei

Datum / Uhrzeit

10. Januar      16.50 Uhr

Einsatzdauer:

14 Std.

Einsatzort:

Baiersbronn / Reichenbacher Höfe / Tonbachstr. 73

eingesetzte Fahrzeuge FW:

Baiersbronn:  ELW1 / LF16-TS / RW / TLF16-25 / DLK23-12 / MTW       

Klosterreichenbach: LF8           

Tonbach: TSF-W / MZF

Mitteltal: LF8                

Eingesetzte Kräfte FW:

Ca. 90 Mann

Lage vor Beginn der Maßnahmen:

Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort ist eine große Rauchwolke zu sehen. Offenen Flammen schlagen bereits auf der Rückseite des Gebäudes aus dem Holzlager. Aufgrund der Inversionswetterlage zieht der Rauch in geringer Tiefe Talabwärts.  

Kurzer Einsatzbericht:

Das Betriebsgebäude der Schreinerei Günther, bestehend aus Werkstatt, Lager, Verwaltungs- und Ausstellungsräumen steht angrenzend an eine Wohnsiedlung in einer Talaue zwischen einer Kreisstraße und dem Tonbach, erreichbar über eine steile Stichstraße. Das Objetk hat eine Größe von ca. 60 x 30 m und hat ein Keller,- Erd- und Obergeschoss. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle zeugt ein großer Rauchpilz von einem größeren Schadensfeuer, das bereits im südwestlichen Gebäudetrakt, dem Holzlager nach außen durchgebrochen ist. Als Erstmaßnahme wird eine Wasserversorung aufgebaut und analog zu den Kameraden der FW-Abt. Klosterreichenbach ein Löschangriff von der Bachseite her eingeleitet. Eine Einsatzleitung wird im ELW aufgebaut. Nachrückende Fahrzeuge in die Lage eingebunden. Aufgrund des Schadensausmaßes werden die FW-Abteilungen Tonbach und Mitteltal nachalarmiert. Gegen 17.05 Uhr gehen die ersten Angrifftrupps unter Atemschutz ins Gebäude und beginnen mit dem Innenangriff. Aufgrund der Tatsache, dass die Wiesenflächen im angrenzenden östlichen und südlichen Bereich aufgrund arktischen Temperaturen schon tagelang durchgefroren sind, fährt die Drehleiter über diese Flächen den Brandherd an und begleitet die Löscharbeiten vom Leiterkorb aus. Mittels Schere vom Rettungssatz wird ein weiterer Zugang von außen durch ein Stahlregel geschaffen. An den Brandabschnitts-Türen werden Posten gestellt. Nach ca. 2 Stunden zeigen die Maßnahmen Wirkung und die ersten Rohre werden aus dem Einsatzgeschehen herausgenommen. Gegen 19.30 Uhr wird dann mit den Nachlöscharbeiten begonnen. Die gesamte Holzverkleidung der dem Tonbach zugewandten Gebäudeseite wird entfernt und die sich dahinter befindlichen Brandnester abgelöscht. Das sich im Gebäude gesammelte Löschwasser wird mittels Wassersaugern wieder entfernt. Gegen 21.00 Uhr werden die FW-Abt. Tonbach u. Mitteltal, sowie das DRK und gegen 21.30 Uhr der ELW, das TLF und LF aus dem Einsatz herausgelöst. Die Abt. Klosterreichenbach, sowie die Besatzung des RW und der Drehleiter übernehmen die Brandwache. Um 0.30 Uhr ziehen sich RW und DLK zum Standort zurück. Eine weitere Unterstützung zum Einsatz kam von der FW Freudenstadt mit dem GW-Atemschutz, Transportfahrzeug und der Wärmebildkamera. Die Kameraden der DRK-Ortsgruppe Klosterreichenbach übernahmen die Versorgung mit Essen u. Trinken. Der Baubetriebshof der Gemeinde Baiersbronn unterstütze mit einem Transporter und Streumaterial. Der Wassermeister war ebenfalls vor Ort.

Sonstige Einsatzkräfte:

Kreisbrandmeister, DRK Freudenstadt, DRK Klosterreichenbach, Notfallseelsorger, Polizei Freudenstadt                         

Fotos:

Bildergalerie           

 

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