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Freudenstadt
- Der
Unfall auf der B462 zwischen Freudenstadt
und Baiersbronn vom Samstagabend hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Laut
Polizei ist am Montag ein 27-jähriger Mann, der im Wagen des Unfallverursaches
saß, im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.
Wie die
bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, fuhr ein 20-Jähriger mit seinem
Mazda auf der B 462 von Freudenstadt Richtung Baiersbronn. Unterhalb von
Christophstal geriet er mit seinem Wagen, so vermutet die Polizei, bei leichtem
Regen und nasser Fahrbahn infolge nicht angepasster Geschwindigkeit am Ausgang
einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn.
Der Wagen
streifte einen Suzuki-Geländewagen, der in der anderen Fahrtrichtung unterwegs
war. Der Mazda wurde nach rechts abgewiesen, touchierte mit den rechten Rädern
den Bordstein und kam wieder nach links ab. Der Wagen prallte frontal auf einen
ordnungsgemäß entgegenkommenden Passat. Durch die starke Kollision wurde der
Mazda nochmals nach rechts an die Mauer abgewiesen.
Die 22-jährige
Beifahrerin im Mazda erlitt tödliche Verletzungen. Sie und eine weitere schwer
verletzte 22-jährige Mitfahrerin im Fahrzeugfond wurden eingeklemmt und mussten
von der Freiwilligen Feuerwehr Baiersbronn aus dem stark beschädigten Fahrzeug
geborgen werden. Der vermutliche Fahrzeuglenker wurde ebenfalls schwer verletzt,
der mittlerweile verstorbene 27-jähriger Mitfahrer war lebensgefährlich verletzt
worden.
Der 24-jährige
Mitfahrer im Passat wurde schwer, die 22-jährige Fahrzeuglenkerin und ihr auf
dem Rücksitz gesichertes Kleinkind wurden leicht verletzt.
Keine
Fahrerlaubnis aber ein Promille.
Bei den
polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass der vermutete
Unfallverursacher mit dem Fahrzeug seines Vaters unterwegs war und vermutlich
nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Alkomat-Test ergab knapp über ein
Promille bei dem jungen Mann, eine Blutprobe wurde entnommen. Die Polizei
stellte außerdem fest, dass die rechten Reifen nicht die vorgeschriebene
Mindestprofiltiefe aufweisen. Zur genauen Untersuchung des Unfallhergangs wurde
ein Sachverständiger hinzugezogen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa
30000 Euro.
Zur Bergung der
Personen war die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen angerückt, zur Versorgung der
Verletzten befanden sich zwei Notarztwagen und vier Rettungswagen vor Ort. Die
Bundesstraße war bis um 14 Uhr voll gesperrt.
Zeitungsbericht...
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